Thursday, April 10, 2014

Slideshow auf Rechner ohne X

Bilder Slideshow auf der Shell

Auf einem Server wollte ich nebenbei noch eine Slideshow mit Bildern laufen lassen.
Da der Server keine grafische Oberfläche hat musste ich hier über ein Framebuffer-Tool gehen.
Als Programm habe ich “fbi” installiert:

aptitude install fbi

Das Programm ist in den offiziellen Debian Quellen enthalten. Anschliessend musste ich, damit der Server überhaut ein Framebuffer unter /device anzeigt ( /dev/fb0 ) folgenden Parameter an den Kernel übergeben:

vga=791

Das ergbit 16 Bit Farbtiefe bei 1024×768 Pixel.

fbi -d /dev/fb0 -t 7 -u /daten/bilder/*.JPG

Lasse ich alle Bilder aus dem Verzeichnis /daten/Bilder jeweils 7 Sekunden auf dem
Device /dev/fb0 anzeigen.
Mit -d währe ich das Device aus, -t erwartet die Zeit in Sekunden und -u die Bilder.

Damit das Script immer durchläuft habe ich es in zwei Shell-Scripte zerlegt:

#!/bin/sh
while true
do
fbi -d /dev/fb0 -t 7 -u /daten/bilder/*.jpg
done

#!/bin/sh
while true
do
sleep 30
killall fbi
done

Das erste Script sorgt dafür, das immer wieder das Tool fbi gestartet wird. Durch das zweite Script wird alle 5 Minuten das Tool beendet und dann erneut gestaret, so das geänderte Bilder neu eingelesen werden.

Tuesday, March 18, 2014

Jabberserver ejabberd Verwaltung

Datensicherung bei Jabber macht man wie folgt:
ejabberdctl backup Datei

oder
ejabberdctl dump Datei

Wobei backup ein normales Backup anlegt während dump mehr ein komplettes Abspeichern
der Datenbank ist. Backup sollte normalerweise reichen.

Zum Wiederherstellen nimmt man analog dazu restore, bzw load (wenn man dump genutzt hat):

ejabberdctl restore Datei

Mit folgenden Befehl kann man sich anzeigen lasse, wie viele Benutzer aktuell angemeldet sind:
ejabberdctl connected-users-number

Und wenn man die Benutzernamen erfahren möchte nimmt man:
ejabberdctl connected-users

Und für eine Übersich aller angemeldeten Benutzer (in neueren Versionen):
ejabberdctl registered-users Servername

Wednesday, March 5, 2014

Firebird als Datenbank unter Debian

Firebird als Datenbank unter Debian

Bevor es zur Installation geht ein kurzer Überglick über die verfügbaren Versionen:

Classic Server
Der Classicserver benutzt für jede eingehende Verbindung einen eigenen Prozess.
Auf Multiprozessorsystemen kann er mehrere CPU Kerne nutzen und die Last verteilen.
Jede Verbingung bekommt einen eigenen Cache.
Bringt bei wenigen Verbindungen die beste Leistung

SuperServer
Der Superserver benutzt nur einen Prozess und mehrere Threads für eingehende
Verbindungen. Alle Verbingunen nutzen einen Cache. Mehrere CPU’s werden
nicht unterstützt. Auf Multiprozessorsystemen kein Geschwindigkeitsvorteil.
Bringt bei vielen Verbindungen die beste Leistung

SuperClassic
SuperClassic benutzt für jede Verbindung einen Thread und einen
Cache, ermöglicht aber die Nutzung von mehreren CPU Kernen.
Kombiniert die Vorteile von Superserver und ClassicServer, aber erst ab Firebird 2.5 verfügbar

Installation

die Installation habe ich mittels aptitude durchgeführt:

aptitude install firebird2.5-superclassic

Anschliessend werden von Debian die benötigten Pakete aufgespielt.
Um die Datenbank nutzen zu können müssen noch der Benutzer und die Gruppe “firebird” angelegt
werden, sowie das Hauptkennwort gesetzt werden. Das erledigt man mit dpkg-reconfigure:

dpkg-reconfigure firebird2.5-superclassic

Während der Paketmanager die Datenbank einstellt wird man auch nach dem Kennwort
für den Hauptbenutzer gefragt.

Die Einstellungsdateien befinden sich unter /etc/firebird/2.5

An der firebird.conf habe ich zunächst nichts verändert.
In der aliases.conf habe ich einen Datenbankalias eingerichtet,
so das man die Datenbank nicht immer mit kompletten Pfad ansprechen muss.
Wenn man nicht über einen Alias geht muss man den kompletten Pfad aus Sicht des
Servers mit angeben.

# ——————————
# List of known database aliases
# ——————————
#
# Example Database:
#
employee.fdb = /usr/share/doc/firebird2.5-common-doc/examples/empbuild/employee.fdb
employee = /usr/share/doc/firebird2.5-common-doc/examples/empbuild/employee.fdb
#
# Live Databases:
#
datenbank = /daten/datenbank.fdb

Hier habe ich der Datenbank /daten/datenbank.fdb den Alias datenbank zugeweisen.
Man muss natürlich darauf achten, das man für die Datenbankdatei und die Verzeichnisse dahin
die richtigen Zugriffsrechte für den Benuter firebird setzt.

Um einen Benutzer anzulegen nehmen wir den Firebird Befehl gsec:

gsec -user sysdba -pass hauptpassword -add benutzername -pw benutzerkennwort

Hiermit legen wir den Benutzer “benutzername” mit dem Kennwort “benutzerkennwort” an,
der Benutzer sysdba mit dem Hauptpassword wird während der Datenbankeinrichtung mittels dpkg-reconfigure
eingerichtet.

Wenn man fertig ist kann man die Datenbank neustarte mit:

/etc/init.d/firebird2.5-superclassic restart

Tuesday, February 11, 2014

Uhrzeit auf der Shell einstellen

Um unter Debian auf der Shell die Uhrzeit zu ändern nutzt man den Befehl date
Der Aufruf sieht wie folgt aus:
date .
Beispiel:
date 021108092014.00

Hier wird die Zeit wie folgt eingestellt:
02 <- Monat 11 <- Tag 08 <- Stunden 09 <- Mintuen 2014 <- Jahr .00 <- Sekunden

Monday, January 20, 2014

Geänderter SSL Schlussel beim POP3 Anbieter

Gestern ist mir aufgefallen das der Firmenmailserver Probleme hatte mittels
Fetchmail die eMails beim Anbieter abzuholen.
I der Log Datei /var/log/main.info sammelten sich folgende Einträge:

Jan 19 18:43:41 server fetchmail[25245]: SSL connection failed.
Jan 19 18:43:41 server fetchmail[25245]: socket error while fetching from info@senft-betonbohren.de@xxxxx.mailserver.net
Jan 19 18:43:41 server fetchmail[25245]: Query status=2 (SOCKET)
Jan 19 18:43:41 server fetchmail[25245]: xxxxx.mailserver.net fingerprints
do not match!

Damit war klar das der Anbieter den SSL Schlüssel geändert hat.
Um diesen herauszufinden habe ich folgenden Befehl genutzt:

fetchmail –verbose xxxxx.mailserver.net

Damit zeigt mir Fetchmail beim Postabrufen mehr Infos an, unter anderem auch den neuen
SSL Schlüssel des Servers. Diesen kann ich nun hier herauskopieren und in meine
.fetchmailrc übernehmen. Die Zeilen sehen danach wie folgt aus:

user info@senft-betonbohren.de
pass “pop3password”
to info
options ssl sslfingerprint “A1:A1:A1:A1:8B:98:54:70:F7:07:89:1A:28:F1:F1:2E”

Nun kann mit Fetchmail die Post wieder korrekt abgeholt werden.

WikiArtikel